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Rechtsauskunft: Frag den Anwalt online  Behandlung falsch zugestellter Briefe und E-Mails

Einsatz: 20,00 Euro in Generelle Themen. Frage vom 18.01.2012

Wie muss ich mich verhalten, wenn ich einen nicht für mich bestimmten Brief in meinem Briefkasten vorfinde, den Empfänger nicht kenne und der Brief auch nicht durch die Post, sondern durch eine andere Firma zugestellt wurde, die keine Briefkästen/Filialen unterhält?
Bin ich verpflichtet, den Brief weiterzutransportieren oder gar im Internet nach der Telefonnummer des Empfängers zu suchen, um diesen dann zu benachrichtigen, oder darf ich den Brief vernichten?

Am Ende von E-Mails findet sich oftmals ein Vertraulichkeitshinweis.
Kann dem (falschen) Empfänger einer Mail tatsächlich eine Anweisung erteilt werden, wie er sich zu verhalten hat, z. B.: „Verständigen Sie den Absender”?

Antwort vom Anwalt
Rechtsanwalt Steffan Schwerin
Rechtsanwaltskanzlei Schwerin, Golmsdorfer Straße 11, 07749 Jena, Telefon: 03641 / 801257, Fax: 03212 / 1128582
Antwort vom 18.01.2012 20:24:04

Antwort von Rechtsanwalt Steffan Schwerin:

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Bei einer Email, die Ihnen falsch zugestellt wird, können Sie diese einfach löschen.

Bei einem Brief ist das natürlich nicht ganz so einfach.

Wenn Sie wissen, welches Unternehmen den Brief zugestellt hat, rufen Sie dort und bitten, den Brief wieder abzuholen.

Gibt es einen Absender, dann senden Sie den Brief unfrankiert dorthin.

Sie können den Brief, wenn ein Empfänger drauf steht, auch einfach in einen gelben Briefkasten der Deutschen Post werfen.

Wenn sich nichts finden lässt, geben Sie den Brief einfach im Fundbüro ab.


Ich darf Sie abschließend darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es wird ausschließlich das Ziel verfolgt, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres geschilderten Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten. Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen im Rahmen Ihrer Sachverhaltsschilderung kann eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und meine Ausführungen helfen Ihnen weiter. Sie können sich gern im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir in Verbindung setzen.

Darüber hinaus stehe ich Ihnen selbstverständlich auch im Rahmen einer Mandatierung zur Verfügung. Den geleisteten Erstberatungsbetrag würde ich Ihnen in voller Höhe anrechnen.

Eine größere Entfernung zwischen Anwalt und Mandant stellt grundsätzlich kein Problem dar. Mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel wie E-Mail, Post, Fax und Telefon ist eine Mandatsausführung ebenfalls möglich.

Mit freundlichen Grüßen



Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

Rechtsanwaltskanzlei Steffan Schwerin
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena

Tel.: 03641 801257
Fax: 032121128582

Email: raschwerin@raschwerin.de
Internet: www.jena-rechtsberatung.de




Nachfrage vom Fragesteller
am 18.01.2012 20:32:04

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, darf ich eine E-Mail löschen, einen nicht für mich bestimmten Brief hingegen nicht einfach vernichten? Wo ist der Unterschied?


Antwort vom Anwalt
Rechtsanwalt Steffan Schwerin
Rechtsanwaltskanzlei Schwerin, Golmsdorfer Straße 11, 07749 Jena, Telefon: 03641 / 801257, Fax: 03212 / 1128582
Antwort vom 18.01.2012 20:43:55

Antwort von Rechtsanwalt Steffan Schwerin:

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Die Email liegt ja noch beim Absender auf dem Computer.

Ob er vom Brief eine Kopie hätte, weiß man ja nicht.

Sie müssen keine großen Anstrengungen unternehmen. Wenn sich aber schnell und einfach eine Lösung findet, dann gehen Sie dem nach.

Ansonsten schmeißen Sie den Brief eben weg.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt



 
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