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Rechtsauskunft: Frag den Anwalt online  unterhalt

Einsatz: 40,00 Euro in Familienrecht. Frage vom 08.05.2012

hallo
ich habe eine vereinbahrung mit meiner noch frau von 400 euro ich kann es aber nicht mehr bezahlen
ich verdiene durchschnitlich 1450 euro habe drei kinder 17 -15 -4 jahre bin noch verheiratet lebe aber getrent habe noch zwei kredite laufen und arbeite als busfahrer im landkreis rostock und brauche mein auto plus benzin meine abgaben reichen gerade so- und zum leben ( essen ) habe ich kein geld mehr nun meine frage wie ich den unterhalt am besten berechne ich habe auch alles da gelassen wo ich ausgezogen bin die nachzahlung von der betriebskosten bekommt alles sie weil ich mir eine neue wohnung gemietet habe ich hoffe sie können mir helfen ich weiss nicht wo ich mich sonst hinwenden kann und mit meiner noch frau komm ich nicht mehr zurande sie will ein fertig machen das sagt sie nur dazu und ich bin ja bereit unterhalt zu bezahlen

vielen dank

Antwort vom Anwalt
Rechtsanwalt Thomas Joschko
Schumacher & Partner, Kurfürstendamm 219, 10719 Berlin, Telefon: 030 / 88710820, Fax: 030 / 88710821
Antwort vom 08.05.2012 15:54:01

Antwort von Rechtsanwalt Thomas Joschko:

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich möchte diese anhand des geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

Hinsichtlich der von Ihnen geplanten (Neu)Berechnung des Unterhalts ist vorab darauf hinzuweisen, dass dies selbstverständlich konkret erst nach Überprüfung aller hierfür erforderlichen Unterlagen, insbesondere hinsichtlich aller regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben, erfolgen kann. Grundsätzlich erfolgt die Berechnung des gegebenenfalls (noch) zu zahlenden Unterhalts dann jedenfalls dergestalt, als dass zunächst für beide Ehegatten gesondert das unterhaltsrelevante Einkommen, also das so genannte bereinigte Nettoeinkommen, ermittelt werden muss. Sodann müssen vorrangige Unterhaltsverpflichtungen, wie z.B. Kindesunterhalt, abgezogen werden. Danach wäre zu überprüfen, ob Sie überhaupt (noch) leistungsfähig sind, insbesondere ob der Ihnen zustehende Selbstbehalt in Höhe von derzeit 1.050,00 € unterschritten ist. Nur wenn dies nicht der Fall wäre, müsste letztlich noch die Differenz zwischen den beiden Einkommen der Eheleute berechnet werden, wovon dann dem Unterhaltsberechtigten grundsätzlich noch 3/7 zustehen würden. Wenn sich ansonsten dabei anhand einer solchen Berechnung ergibt, dass sich insgesamt seit dem Zeitpunkt des Abschlusses der erwähnten Unterhaltsvereinbarung mit Ihrer Frau die zu Grunde liegenden Umstände wesentlich geändert haben, muss an dieser damaligen Vereinbarung auch nicht mehr festgehalten werden. Vielmehr könnte dann im Zweifel gemäß § 323 ZPO eine Abänderung der bislang festgelegten Unterhaltsverpflichtung auch gerichtlich durchgesetzt werden. Eine solche Abänderung setzt dabei jedenfalls voraus, dass entsprechend Ihrer Schilderung (neue Wohnung etc.) geänderte Umstände vorliegen, welche in jedem Fall erst nach Abschluss der angegriffenen Unterhaltsvereinbarung entstanden sind.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können, wünsche noch einen schönen Tag und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen


Thomas Joschko
Rechtsanwalt


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